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GASTHAUS DER WOCHE

Hubertushof

Der Weinort Ilbesheim bei Landau ist seit dem Einzug des Pfälzer Gastronomenpaars Bernhard und Sitter ins denkmalgeschützte Gemäuer des St. Hubertushofs um eine kulinarische Entdeckung reicher geworden. Die Wurzeln des historischen Gasthauses reichen bis ins 17. Jahrhundert.

Damals – zu Vaubans Zeiten – diente das Fränkische Gehöft noch als Postkutschenstation. Über 300 Jahre mehr oder weniger deftige Pfalzküche sind schon eine Ansage. Und dass man dort gemütlich sitzt, war auch vielen Pfalzbesuchern kein Geheimnis. Nun hat das neue Betreiberpaar den Gasthof im Ortskern kulinarisch neu ausgerichtet. Gesellige Weintradition trifft hier auf kreative Pfalz-Küche, bei der Chefkoch Jochen Sitter und Serviceleiterin Sandra Bernhard ihre über 10-jährige Gastro-Erfahrung in der Südpfalz gekonnt in die Waagschale werfen. Nach ihren »Pfälzer Wanderjahren« hat sie nun der Weg nach Ilbesheim geführt, wo Sitter/Bernhard unterhalb der Kleinen Kalmit zu großer Form auflaufen. Ihr treues Stammklientel, das schon seit ein paar Jahren mit ihnen durch die Pfälzer Gastrolandschaft tingelt, haben sie natürlich auch hierhin mitgenommen. Alles auf Anfang! Getreu diesem Motto – wird hier seit nunmehr zwei Jahren mit neuem Schwung und viel Engagement Leckeres aufgetischt und Edles in Gläser geschenkt.

Viele »good vibrations« verströmt bereits der sehr einladend dekorierte, warm beleuchtete Eingangsbereich. Ist das antike Holztor zum Winzerhof erst einmal passiert, empfängt einem die pure Pfälzer Gastlichkeit. So setzt der neu gestaltete Innenhof diesen tollen Ersteindruck mühelos fort. Viele geschmackvoll arrangierte Details, wie beispielsweise die bequemen Terrassenstühle in moderner Lounge-Optik oder die indirekte Beleuchtung der Sandsteinfassaden, versprühen eine schlicht-moderne Ästhetik. Die geradlinige Eindeckung der rustikalen Holztische lässt klare Konturen erkennen, immer ein Zeichen guten Geschmacks. Mediterrane Kübelpflanzen wirken raumteilend und sorgen für das nötige »Wohlfühlgrün«. Ein lauschiges Fleckchen Heimat, das rebenberankt auf laue Sommerabende mit leckerem Essen und guten Weinen auf sein bunt gemischtes Publikum wartet. Ob junge Weinfreunde, erfahrene Pfalz-Kulinariker oder langjährige Anhänger der Sitter'schen Küche, hier sind sie alle vertreten. Affektiertheit –fehl am Platz! Stattdessen: Wohlfühlatmosphäre pur und pfälzische Gelassenheit in romantischem Winzerhofambiente. Der unaufgeregt agierende Service zieht die gängigen Register heutiger Gastrosophie und besticht durch eine professionelle Wein- und Speisenberatung. Bei der großen Auswahl an Flaschenweinen, die es im Hubertushof zu entdecken gibt bzw. gilt, eine echte Aufgabe, die dort mit Bravour gemeistert wird.

Die kleine, aber feine Auswahl an Gerichten aus der Karte wird von einer Schiefertafel mit wöchentlich wechselnden Speisen ergänzt. Diese stehen für Terrassen-Gäste in Form eines schmalen Kartenstreifens auf einem originellen Klemmbrett zur Verfügung. Auch dabei setzt man auf exquisite Überschaubarkeit. Drei Vorspeisen, drei Hauptgerichte und ein Tagesdessert – alle mit dem gewissen Etwas zubereitet und mit saisonalen sowie regionalen Akzenten. Der Abwechslung wird mit dieser »Zusatzkarte« mehr als Genüge getan. So passt zum Beispiel der Pulpo in Zitronenmarinade oder der mit Wodka gebeizte Lachs perfekt zur warmen Jahreszeit. Die Raviolo vom Pfälzer Reh, die gebratene Blutwurst mit Walnusskrokant und der gratinierte Spargelcrepe mit Balsamicopilzen stehen beispielhaft für die einfallsreich gekochte Crossover-Küche im Hubertushof. Ebenfalls ein echter Hingucker auf dem Teller: der »Rindertatar-Bausatz« zum Selbermachen. Dazu noch eine hausgemachte Maibowle mit leckerem Riesling-Sekt, Waldmeister und Erdbeeren oder einen eisgekühlten Crodino zum Aperitif, da lässt es sich gut starten. Apropos hausgemacht: hier wird das Brot vom Chefkoch selbst gebacken! Und der Geschmack steckt ja häufig im Detail, weshalb der hier gebotene Aufwand im Hinblick auf eine ausgezeichnete Produktqualität gar nicht hoch genug einzuschätzen ist. Für den kleinen Hunger steht zusätzlich noch eine kleine Auswahl an Tapas, wie etwa Datteln im Speckmantel oder frittierte Ährenfische mit hausgemachter Aioli, bereit. Die werden gerne auch zum Aperitif oder als Snack zum letzten Wein des Tages bestellt.

Schön, dass im Hubertushof neben vielen bekannten Südpfälzer Allstars, wie etwa Kleinmann, Gies-Düppel oder Becker, auch renommierte ortsansässige Winzer auf der gut sortierten Weinkarte zu finden sind. Mit Boris Kranz und Sven Leiner hat man ja schließlich zwei ausgesprochen innovative (Jung-)Winzer vor Ort. Und etwas Lokalkolorit darf an dieser Stelle nicht fehlen. Die gebotenen Qualitäten sprechen da ja für sich.

Marco Rieder 
Mehr über den Hubertushof in Ilbesheim finden Sie hier:
www.restaurant-hubertushof-ilbesheim.de

 

 

Kreatives mit Liebe gekocht…! Ihre Gastgeber: Sandra Bernhard und Jochen Sitter

Jochen Sitter ist Koch mit Kopf und Herz: Im Kopf sind die Ideen und Rezepte. Im Herzen ist die Pfalz. Sandra Bernhard leitet den Service und kümmert sich um Sie.

Nach Ihrer Ausbildung im Deidesheimer Hof, zu Zeiten von Helmut Kohl und Manfred Schwarz ging es erst mal mit dem Traumschiff „MS DEUTSCHLAND“ in die große weite Welt bis nach Australien, um Berufserfahrung zu sammeln. Danach folgten weitere Stationen auf Sylt in Kampen, in Berlin, Düsseldorf, mehrere Jahre in Hamburg im renomierten Hotel/Restaurant Louis C. Jacob an der Elbchausee, (wo sich auch die Wege und Herzen der beiden kreuzten) und zuletzt versorgten die beiden internationale Prominenz und gekrönte Häupter im Schweizer Nobelskiort St. Moritz bei Reto Mathis auf Corviglia.

Aber weil es zu Hause nun mal am schönsten ist, ging es wieder zurück in die Pfalz.

Seit 8. April 2014 bieten wir Ihnen im Restaurant-Hubertushof eine Küche, "mit der wir uns identifizieren und hinter der wir gerne stehen". Bodenständig aber immer einfallsreich und kreativ, unkompliziert aber mit hohen Ansprüchen an die Qualität der Zutaten. Das ist unser kulinarisches Credo!

Dabei wird die Speisekarte durch wechselnde Tagesempfehlungen und kleine saisonale Menüs ergänzt. Besonders freut sich Jochen Sitter, wenn er Wildbret aus der heimischen Jagd auf den Tisch bringen kann.

Die Vorliebe für regionale Produkte zeigt sich auch in der kleinen, dafür sorgfältig ausgewählten Weinkarte.
Alle Gewächse stammen von der Südlichen Weinstraße oder Haardt. Erfreulich ist die große Auswahl der Weine im Offenausschank, hier können die Gäste nach Lust und Laune das Können der Winzer der Region austesten.

Feinschmecker